Mittwoch, 30. Mai 2012

Bio-Baumwolltaschen bei dm

..beim letzten Besuch fielen sie mir direkt ins Auge.
Die neuen, aus Bio-Baumwolle gefertigten Tragetaschen, die bei dm im Kassenbereich zu finden sind.
Pink oder grün und für 2€ zu haben.

Der Clou ist, dass die Taschen aus Deutschland kommen und unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten und auf Nachhaltigkeit setzend produziert werden.
Nun, die Bio-Baumwolle kommt aus der Türkei, aber die Fertigung, das Färben und das Nähen per Hand findet u.a. in Augsburg statt.

Der nächste sehr gute Idee ist, wie ich finde, dass man die Tasche, wenn sie ihren Zweck nicht mehr erfüllt, entweder gegen eine neue Tasche eintauschen oder 2€ erstattet bekommen kann.
Ob die zurückgegebenen Taschen wieder in den Kreislauf fließen oder entsorgt werden, das war mir beim Lesen nicht ganz klar.

Deswegen schrieb ich den Hersteller manomama direkt an, fragte nach und erhielt kurze Zeit später diese Antwort:
"Grundsätzlich ist es so, dass wir uns natürlich schon wünschen, dass die Taschen lange von den Kunden getragen werden. Wenn die Taschen aber an dm zurückgeschickt werden, werden diese an uns weitergeleitet, wir faserisieren sie, sodass wir wieder Fäden zum Weiterverarbeiten daraus gewinnen können :)"
  
Ich find's zudem klasse, dass man diese Stofftaschen recht gut falten und in der Handtasche verstauen kann. Taschen aus anderen [auch recycelten] Materialien sind manchmal recht störrisch.
Aber wenn mithilfe dieser Baumwolltaschen weniger Einweg-Plastiktüten verkauft werden und die Kunden lange ihre "Packesel" nutzen, ist gewiss viel gewonnen.

Weitere Infos finden sich hier.

Samstag, 26. Mai 2012

Von Falten und Gebrauchtwagen.. [PüppiPost]

..bevor ich loslege, schnell zu mir, meiner Haut und meiner Sicht-

Hauttyp:
Ich bin [schon] Ü30, dennoch ist meine Haut fältchen- als auch faltenfrei. Es gibt nur zwei Falten unter je einem Auge, die ich aber schon habe seit ich denken kann. Zählt nicht. ;)
Meine Haut ist ölig, unrein, großporig, also jenseits von einem problemlosen Schneewittchen-Teint. Ich bade nicht in der Sonne oder unter dem Solarium und meine Essgewohnheiten sind bunt gemischt.

Subjektive Sicht auf die Dinge aka Falten:
Ich bin der [laienhaften und medizinisch nicht ausgebildeten] Meinung, dass Falten einem genetischen Code zugrunde liegen, der irgendwann anläuft, d.h. man kann schmieren und cremen, aber man bekommt Falten oder eben nicht/kaum. Natürlich gibt es Mädels, die ihr Leben lang einschmierten und die mit 60 Jahren noch aussehen wie 55.
Es gibt aber auch die Nicht-oder-wenig-Schmierer, die trotz ihres Alters zwar nicht faltenfrei, aber faltenarm sind.
Cremes können der Haut Gutes tun, aber Falten können sie weder wirklich verhindern noch ungeschehen machen, denke ich, und das gilt ebenso für die teuren Cremes. Daher würde ich mir auch keine Creme in der Preisklasse eines älteren Gebrauchtwagens zulegen.
Nichtsdestotrotz kann man dennoch etwas für die Feuchtigkeit der Diva namens Gesichtshaut tun.

Okay, nu' aber..

Ich habe vor ca. zwei Wochen aus Neugier und weil mich die geringe Anzahl der Inhaltsstoffe überzeugte, in einer ALDI Süd-Filiale ein Hyaluron-Gel der Eigenmarke "Lacura" käuflich erworben.
Da ihr [ebenso wie ich] wisst, dass hoch- und höchstpreisige Produkte nicht zwangsläufig "sehr gut" sind und "günstig" nicht immer schlecht ist [Beispiellink zum Thema], wagte ich den Selbtversuch.
Hierfür wurden keine 8€ fällig, d.h. zum Testen und als Feuchtigkeitsbooster ideal.
Ein ähnliches Produkt eines Markenherstellers liegt vielleicht bei 40, 50 oder gar 100€?

Der Hersteller verspricht u.a. "Der sofortige Glättungseffekt lässt die Haut strahlend
frisch und gestrafft aussehen."




Je weniger Inhaltsstoffe, umso mehr gefällt es mir- so geht's mir oft auch bei vielen anderen Produktkategorien. Und hier der Link zu Codecheck.


Ich reibe mir gern am Tagesbeginn nach der Reinigung und Tonisierung [nach dem Einsatz des Gesichtswassers/Toners via Wattepad, aber Tonisierung klingt natürlich fachfraulicher] einen Tropfen ins Gesicht - in die Handinnenfläche gegeben, ein wenig verrieben und ab damit in die Visage. Ich gestehe, ich mache kein Bohei um die Sache, nutze keinen Pinsel, Extra-Tuch oder dergleichen.

Per Pipette ist die Entnahme auch sehr einfach und man benötigt wirklich nicht mehr als einen, maximal zwei Tropfen, auch bei "viel" Gesicht. ;).




Das Gel zieht rasch ein, fettet bei mir nicht. Pluspunkt! Auch erzeugt es bei mir keine Pickel oder sonstigen Unstimmigkeiten.

Meine Haut fühlt sich danach weich und zart an, das kann ich definitiv sagen.
Nach mehrmaliger Benutzung, so meine ich zu fühlen, ist die Haut auch einen Tick praller. Irgendwie.
Aber wie so oft, kann das auch ein eingebildetes Empfinden sein.
Und ich vertrage es! Trotz öliger Haut ist sie nicht unempfindlich, besonders an ein, zwei prekären Stellen.


Was habe ich mir erhofft?
Nicht viel, außer Feuchtigkeitspflege, ein angenehmes Hautgefühl und keine Irritationen, und ich denke, das habe ich auch bekommen, so zumindest mein momentanes Empfinden. Mein Hautbild lässt zwar nicht vermuten, dass ich Feuchtigkeit bräuchte, aber das war ein Irrglaube, so mein Eindruck.
Ob es auf lange Sicht betrachtet geholfen und etwaige Faltenbildung verzögert hat, dazu fragt mich bitte in 5 oder 10 Jahren nochmal. ;)
Falten, so sie denn da wären bzw. kommen, wird das Gel sicher nicht verscheuchen bzw. verhindern, aber es ist dennoch schön, dass man es zumindest versucht hat..

Freitag, 25. Mai 2012

Blümsken. Einfach nur so.

[Blumen / Sorte unbekannt]


..weil die Sonne scheint und Pfingsten ist, nun, die Tage!

Habe ich eigentlich erzählt, dass ich gestern im Schweiß meines Daseins den Balkon, wo dieses Foto entstand, von Unkraut & Chaos befreit habe? Und dass ich Moos aus Fugen gekratzt habe...? Meterlang? Dass ich nun sogar einen Sonnenbrand aka gerötete Haut auf einer Schulter habe?

Dafür habe ich heute Muskelkater an Stellen, die mir bis jetzt zum Teil völlig unbekannt waren.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende incl. einer Menge Sonne!

Mittwoch, 23. Mai 2012

Bella Tazzine!

Andere zeigen ihren 157825. peachig-coralligen (ist das nicht im Grunde das gleiche?!) Lippenstift oder die 4535. Kette aus'm Hungerlohn&Massenware, ich habe ein Faible für italienische Espressotassen.
Ja, und für Nagellacke, alteingesessene Leser erinnern sich vielleicht noch daran..

Tassen mit Rösterei-Logo oder Maschinenherstellertassen, ganz gleich, ich liebe sie!
Hier ein besonders adrettes Paar der itali. Edelschmiede für Espressomaschinen, La Marzocco aus Florenz-


P.S.: Musste ja mal wieder was über Kaffee & Co. schreiben, obgleich ich zur Zeit keinen trinke, da keine Lust auf das braune Getränk; bin nämlich Genuss- und kein Musstrinker. :)

Dienstag, 22. Mai 2012

Black Forest by night

So lautete einst die Aufschrift einer Postkarte, die ich von einer Freundin aus dem Urlaub erhielt - obiger Text in gelber Schrift auf schwarzem Grund.
Sieht ja so, als sei da bombig was los und es konnte damals keiner ahnen, dass ich hier mal tatsächlich wohnen werde.

Mit der Bombigkeit, dem ist auch so, denn wir waren an einem langweiligen Sonntag bei Hans Grohe in der Aquademie. Der Knaller, oder?
Aber es war wirklich richtig interessant und wenn man durch die diversen Dusch-, Badezimmer- und Waschtisch-Szenarien lustwandelt, dann hat man wirklich große Lust ein Haus zu bauen und ein Bad einzurichten. NUR ein Bad einzurichten, meine ich. Vergesst die restlichen Räume, kauft euch Brauseköpfe!

Ich habe noch nie so derart viele und zum sehr großen Teil wunderschöne, moderne, puristische Brauseköpfe, Rainshower-Duschen, Wasserhähne, Waschbecken, Schnick und Schnack wie bei Grohes gesehen.
Vieles konnte man testen, d.h. das Wasser laufen lassen - mein persönliches Highlight war eine Rainshower-Dusche mit etlichen Nebenbrausen und einer wasserfesten Touchscreen-Fernbedienung, die während des Duschvorgangs wirklich vom Licht in der Dusche über Musik bis Temperatur alles steuert.

Und wer mal richtig keck ist, der kann einen Termin zum Probeduschen vereinbaren.
Badeanzug/-hose mitbringen, sonst nix, den Rest stellt Grohe und eine Stunde verschiedene Duschen testen.
Und all das nicht in einer gemischten Gruppe mit Heinz und Gerda aus Wanne-Eickel, sondern allein.
Wenn das mal nicht einem inneren Abgang gleichkommt.

Aber alles, was ich mitnehmen durfte war das ...


Ein Pin-Anstecker.
Bombig.



Von Schätzen und Möpsen..

Wusstet ihr, dass es Frauen gibt, die ihren Partner unter dem Namen "Schatz" im Handy gespeichert haben?

Heute zum 1. Mal bewusst gesehen.
Fand ich erwähnenswert. Und irgendwie ... besonders.
Aber das sind vielleicht auch die Paare, die Sätze sagen wie z.B. "..aber wir mögen doch kein Kokos, wir hatten immer Apfel", wenn sie vor dem Regal mit dem Duschgel stehen.
Und diesen Satz habe ich tatsächlich schon mal gehört!

Ich bin sachlich - bei mir leuchtet bei Anruf ein "G." oder "G. Handy" oder "G. Büro" auf.
Dass ich den kompletten Vornamen abspeicherte, ihn aber hier nicht nenne, ist klar, oder?! ;)

Darauf einen Mops von Haribo, der leider auch nicht "extra sauer" ist wie die Packung es verlauten lässt.
Nicht gut, Herr Käfer, da muss mehr "sauer" ran.


Samstag, 19. Mai 2012

Für alle Sparkassengesichter / The Body Shop-Gutschein

Ein Goodie zum Wochenende-

Es gibt momentan einen 5€-Gutschein, der bei Bestellungen ab 5€ gilt.
Somit spart ihr die Versandkosten ein.
Hier ist der Gutscheincode:
THEBODYSHOP5

Über die Haltbarkeit des Gutscheins weiß ich leider nichts.
Ich konnte gerade problemlos ordern.

Time for a little Häppchen!

Es ist halb 4 in der Früh - Zeit für einen schnellen Happen! ;)

(Letztes Mal beim Chinesen.)

Meine asiatische Phase. Ich könnte es alle paar Tage essen, ganz gleich, ob Hühnchen Koon-Bo, Curry, Tom Kha Gai-Suppe oderoderoder.
Apropos Curry: sehr lecker und bereits nachgekauft - Alnatura "Rote Thai-Curry-Paste"** für 2,45€ bei z.B. dm.
Für Sehrsehrmildesser reicht sicher schon ein guter Teelöffel.
Wenn ihr es nicht so scharf mögt, nehmt das halbe Glas.
Seid ihr hingegen Schärferesser, dann haut das gesamte Glas zu der Kokosmilch, dem Fleisch und dem Gemüse.
Sehr leckere Geschichte!

(**Hinweis in eigener Sache - Die Curry-Paste wurde mir nicht zur Verfügung gestellt, sondern eigenhändig gekauft, d.h. bezahlt, zubereitet und aufgegessen.)

Freitag, 18. Mai 2012

"Sie haben Post!"

..das war einmal, damals bei AOL.
Aber gerade, ich muss es so sagen, bin ich ein wenig baff.

Ich erwischte vor wenigen Minuten eine kurze Reportage, nun, es war eher RTL-Infotainment (ja, nicht die beste Quelle für fundierten Journalismus) mit folgendem Inhalt-
Der RTL-Reporter und ein "Mann von der Straße" (Typ Student, Anfang 20, höchstens, schätze ich) gingen ein Experiment ein und gaben für 24 Stunden ihr Smartphone resp. iPhone ab.
Kein Internet.
Keine eMails.
Kein Facebook.

Juut, keine große Sache, könnte man meinen, doch weit gefehlt..
Ich fand es erschreckend zu sehen, dass der Student nahezu Entzugserscheinungen zeigte; er war nervös, wusste auch so gar nichts mit sich anzufangen, daddelte im Restaurant mit den Fingern an einem Bierdeckel, da er nicht wie sonst immer zum Handy greifen konnte.
Das besagte Restaurant wurde auch nicht ergooglet, sondern persönlich erfragt. Für den Weg dorthin musste ein Stadtplan herhalten - ging alles.
Sein Abendessen, eine Pizza, hätte Freund Studi am liebsten gleich gepostet, ging natürlich nicht.

Und er war sichtlich dankbar und erleichtert, als er nach dem Experiment sein iPhone wieder in die Hände schließen konnte - 92 Facebook-Nachrichten hatten sich angesammelt.


Ich bin auch gern online und es ist unbestritten, dass das www. eine große Hilfe, aber auch ein ebenso großer Zeitkiller ist.
Und ja, ich war auch schon mehrere Tage offline und mir ging es nicht schlecht, brauchte keinen Arzt und keine Medikamente.
Aber 92 Nachrichten können so wichtig nicht sein und wenn wir ehrlich sind, waren sie das auch nie.
Die "Huhu, schau' mal was ich gerade mache/esse/trinke/kaufe, wo ich gerade bin/sitze/stehe/pinkel' und wen ich gerade traf/nerve/poppe..."-Nachrichten sollten doch alles sein, aber keine Lebensrhythmusumwerfer.

Deswegen nutze ich Facebook nicht.
Und weil ich nicht immer für jeden erreichbar und sichtbar sein will.
Damals, als ich klein war, hatten wir nur ein Festnetztelefon. Mit Wählscheibe.
Rief jemand an und es war niemand Zuhause, ging niemand ans Telefon. Man war halt nicht da.
Heute gibt es Festnetz, Handy, SMS, eMail und Social Media und damit geht die immerwährende Erreichbarkeit einher - "nicht da sein" gibt es fast nicht mehr.

Und außerdem bin ich auch nicht derart wichtig, dass ich zu jeder Zeit über mein Befinden berichten müsste.
Ist ja schon schlimm genug, dass ich ein Blog schreibe.

(Spontane Gedanken ohne Anspruch auf Richtigkeit)


Sonntag, 13. Mai 2012

eBay nervt!

..in letzter Zeit bot ich für meine Verkäufe bei eBay nach Möglichkeit "Warensendung" als Versandoption an.
Einmal ist es günstig (das Argument zieht bei den meisten Käufern, gerade bei Klein(st)artikeln) und zweitens hatte ich so viel einzelne Kleinkramteile, dass ein Päckchen einfach nicht in Frage kam.
Ebay ist jetzt schon lange nicht mehr die Plattform, aber wohin mit dem Kleinkram?!

Nun, auch Anfang des Monats gingen einige Kleinigkeiten via "Warensendung" raus.
Ein Artikel wurde am 2.Mai als "bezahlt" markiert und von mir am 4.Mai zur Post gebracht.
Am 9.Mai erhielt ich zwar von der Käuferin ein positives Feedback, aber sie kam nicht umhin den Schnitt bei "Versandzeiten" zu versauen.
Eine andere eBay-Käuferin schrieb gar, das sie gern ein wenig gewartet hätte - nun, am 29.April gekauft, am 7.Mai hatte ich das Geld, am 8.Mai verschickt, aber ich bin die Schnecke.

Nennt mich kleinkariert, aber ich berechnete in beiden Fällen 1,70€ für Porto + Verpackung:

1,65€ für die Post
0,05€ für den Luftpolsterumschlag, gute 40cm Luftpolsterfolie, Tesafilm und Packband, 3 statt einer Flachkopfklammer und den Weg zur Post

Ich Unmensch.
Und das Warensendungen generell länger unterwegs sind als normale Briefe und ich zudem für die postinternen Laufzeiten gar nix kann, hey, wen interessiert's!

Vielleicht sollte ich gleich 3,00€ nehmen, dann gäbe es wirklich einen Grund zum Meckern.
*motz*

Donnerstag, 10. Mai 2012

Pinst du schon oder bist du noch out?

Pinterest.
Jaha, der Trend ging bis vor wenigen Tagen auch komplett an mir vorüber ... bis ich irgendwo von irgendwem darüber las.
Google gefragt, was das sein soll - "Pinterest stillt unsere unbändige Lust am Sehen. Es ist ein Kaleidoskop menschlicher Interessen und Leidenschaften und wirkt dabei manchmal wie ein Blick in die Hobbykeller, manchmal wie einer in die Köpfe der jeweiligen Kuratoren.", stellt zeit.de fest und "[...] Wer leichtfertig alles an seine Pinnwand heftet, wird unter Umständen zur Kasse gebeten.", sagt Andreas Winterer (Hyperland-Blogger).

Ich gebe es zu, ich bin auch ein Gucker und es gibt im www. fast nichts Schöneres, als sich durch Bilder zu klicken. Wie ein Blick in ein fremdes Leben oder in ein Schaufenster voller erregender Waren.
Angefangen bei niedlichen Cupcakes, die perfekt gephotoshopt wurden über herzallerliebste Hundewelpen bis hin zu Fotos von Ohrenschmalz, the sky is the limit.

Aber die Sache mit dem Urheberrecht ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, hübsche Bildchen hin oder her.
Deswegen habe ich mich entschlossen -trotz erfolgter Registrierung mittels Facebook-Account, den ich nur für diesen Zweck erstellen musste- mich dort anders zu bewegen als es von Pinterest gedacht war; ich werde meine Fotos posten. 
Nur meine.
Klingt nicht dröge, sondern fair.
Und es wird eine Art Sammelalbum werden, denke ich und da ich weder Flickr noch Tumblr nutze, passt das.

Komischerweise schreibt Pinterest in seiner Begrüßungsmail folgendes-
"Be Authentic. Pinterest is an expression of who you are."

Macht mich das "Schönfinden" von fremden Fotos authentisch und zeigt, wer ich wirklich bin?
Wäre es nicht besser, man würde seine eigenen Bilder posten, seine eigenen Ideen zu Papier bringen, usw., um "echt" zu sein?
Seltsam.


P.S.: Hmm, ich weiß noch nicht wirklich wirklich, ob ich den Dienst nutze - ich kann z.B. Fotos aus meiner Dropbox nicht pinnen. Wat'n Scheid.
...

Mittwoch, 9. Mai 2012

"A nice juicy sister.."

Es gibt bekanntermaßen eine ganze Reihe von Worten für einen dicken Menschen.
Sie reichen von "mollig", "Vollweib", um zwei wohlwollende zu nennen bis hin zu "vollschlank" (doofes Wort, finde ich) oder "fette Sau", das manche nur in größter geistiger Not einsetzen, weil sie entweder keine Argumente mehr haben oder nie hatten, aber damit erzähle ich nichts Neues, ich weiß.

Es ist etliche Monate her, als ich in der Reportage "Big Beauties" auf arte, die leider nicht in der Mediathek zu finden ist, eine neue Wortkombination mitbekam-
"nice juicy sister"

Klingt nach vollreifer Maracuja. Oder Nektarine. Prall, voller Lebendigkeit, lecker.

Gefällt mir. 


AMICA, die Eingestellte..

Über einen gerade gesehenen Bericht, der sich u.a. mit Petra Joy (Regisseurin) und Luna, einer Autorin für erotische Kurzgeschichten befasste, kam ich zu "Alley Cat" und dann gedanklich zu "Amica"..

Es muss Ende der 90er Jahre des vergangenen Jahrtausends gewesen sein.
Damals absolvierte ich einen Kurs auf dem Zweiten Bildungsweg und war morgens schon recht früh in der Stadt und um Wartezeit zu überbrücken, kaufte ich einmal im Monat (ich glaube, es war immer donnerstags) für 5DM die "Amica".
Und ich liebte sie!

"Amica" war eine Freundin wie sie im Buche steht - viele gute innere Werte, keinerlei "So nimmst du in 4 Tagen 10kg ab!"-Tipps, nicht erschlagend viele Modestrecken, keine Ratschläge, wie frau zu sein hat und/oder zur "perfekten" Frau mutiert. So wie die Leserin ist, ist sie wunderbar und so erinnere ich die Ausgaben aus den Anfängen der Frauenzeitschrift.

Dazu kamen pointierte Reportagen, ernste Berichterstattungen und die letzte Seite, das "redaktionseigene Liebespaar" Meike Winnemuth und Peter Praschl schrieb gar großartig über die Komplexität des Zusammenlebens.
Ach, und die Single-Beilage als Extraheft war auch oft sehr amüsant, wenngleich ich nie mitmachte oder einem Single meine Aufwartung machte.

Ich hatte dutzende Ausgaben unter meinem Bett; irgendwie konnte ich sie nicht wegwerfen.
Zudem waren 5DM für ein Magazin auch richtiges Geld, fand ich, das sollte man nicht nach einmaligem Lesen wegwerfen.

Im Jahr 2005 wurde der Verlag, der "Amica" herausgab, aufgekauft und alles wurde anders.
Zuerst kaufte ich noch einige Ausgaben, aber sie, die Freundin, wechselte immer mehr ihr Gesicht - endlose Modestrecken, "So kannst du abnehmen! Hier steht es! Also, sieh' zu!"-Tipps, allerlei Schnick als auch Schnack. Es ähnelte immer mehr einer Landpomeranze, die gern ELLE oder Vogue wäre, aber knapp daneben ist dennoch vorbei.
Mittlerweile wurde "Amica" komplett eingestellt.


Einer anderen Bloggerin, die ich eben bei meiner Recherche fand, erging es scheinbar ähnlich. Hier ihre Sicht der Dinge.

Samstag, 5. Mai 2012

Mittlebenskrise des XY-Chromosoms

Dank der Wärme und Schwüle der letzten Tage, hatte ich keinerlei Interesse an Heiß- oder Warmgetränken. Hatte keinerlei Jieper drauf, ebenso wenig benötige ich Kaffee zum Wachwerden resp. am Morgen, denn auf leeren Magen finde ich Kaffee in jeglicher Form furchtbar.

Aber das wollte ich eigentlich gar nicht erzählen.

Ich wollte über Männer sprechen.

Über Männer, die von ihrer Jetzigen zu einer Zukünftigen springen. Und vielleicht sogar wieder zurück. Es gibt sie gewiss öfter als man denkt, die "Mittlebenskriselnden".
Ich kenne sie aus der Vergangenheit nur in männlicher Form und deswegen kann ich auch nur darüber berichten.

Sie sind im Schnitt deutlich über 40 Jahre alt, manchmal auch drunter. Ja, auch mit Mitte 30 soll es schon Männer gepackt haben.
Dann kaufen sie Sportwagen, eine Harley oder betrügen ihre Frau/Freundin.
Irgendein Prozess setzt ein, irgendetwas beginnt zu ticken, so, als würden sie denken, "War das schon alles? Kann doch nicht sein. Wo ist der Kick? Immer der gleiche Trott, immer die Tretmühle".

Für Außenstehende sind die ersten Anzeichen nur selten sichtbar, aber er begibt sich im trauten Heim auf die Suche. Er sucht nicht etwa seine Socken, denn die hat sie ja immer in die oberste Schublade gelegt, sondern einen Ausweg aus der beginnenden Schraube der Lethargie, befürchtet er.

Und dieser Ausweg ist sehr häufig eine Frau. Natürlich nicht die eigene, denn sie kennt er, seit Jahren, seit Jahrzehnten. Ihren Duft, ihr Lachen, ihre Eigenarten, aber auch die Durststrecken in ihrem gemeinsamen Leben, die Routine, die nicht immer liebgewonnene.

Verlassen möchte er sie nicht, da er sie liebt. Denkt er. Und da sind ja auch noch die Kinder, die Raten für's Haus und das Gefühl der Sicherheit, der Vertrautheit, von dem er sich nicht freimachen kann und möchte.

Doch dann trifft er die Andere und oft beginnt es als Flirt. Wo das geschieht ist irrelevant. Es kann überall sein.

Da ist er, der Kick! Das Kribbeln, das Neue. Das Herz schlägt wieder schneller, wenn ihre Nummer auf dem Zweithandy aufblinkt oder ihre eMail-Adresse in seinem Account erscheint. Alles fängt bei 0 an.
Die andere Frau duftet anders, lacht anders und er begehrt sie ebenso wie sie ihn. Er sieht wieder Farben, wo es zuvor nur grau gab.
Nun gibt es zwei Frauen.
In vielen Fällen wissen beide irgendwann voneinander und das nicht, weil er es freiwillig erzählt, sondern weil es allzu viele Anzeichen für das Geschehen gibt.

Die Andere wird sich fragen, ob es das ist was sie will - einen liierten Mann, ein Versteckspiel, ein "Vielleicht nie der meine" oder ob es gerade das ist, was sie will.

Sie wird sich fragen, was ihm fehlt, was sie falsch gemacht hat, ob sich das Kämpfen lohnt oder sie ihn  komplett aufgeben muss. Seit wann er sie betrügt, was die Andere hat.

In vielen, sehr vielen Fällen wird die Andere nach einer gewissen Zeit verlassen. Wie eine Achterbahnfahrt, die beendet ist und als wäre der Kick ausreichend, um ihn danach wieder in das Gefühl der Sicherheit, der Vertrautheit zu entlassen.

Dass er die Andere wählt ist durchaus eine Option, die aber nur dann in Frage kommt, wenn ihn wirklich nichts mehr hält, wenn er sich "sattgeliebt". Die Achterbahnfahrt geht also weiter, verlangsamt sich aber auch hier irgendwann und führt in ein Gefühl der Vertrautheit, das vielleicht ewig Ruhe vermittelt oder aber nicht.

Wenn er jedoch nach der bewussten Wahl der Anderen und einer mit ihr durchlebten Zeit zu ihr, seiner Ehemaligen, zurückkehrt, ist das ein Beleg für die wahre, ewige Liebe, die alle Trennungen übersteht? Oder ist es nur Pragmatismus? Und ist es erstrebenswert, dass die Ehemalige ihn nach dem Geschehenen zurücknimmt?

Sollte er aber schwanken, mal zu ihr, mal zu der Anderen tendieren, ist das womöglich die schmerzhafteste Variante, die mindetens einer Frau Leiden zufügt und zudem wird eine Wahl, eine finale Entscheidung nur hinausgezögert.

[Aus dem Nähkästchen geplaudert / Inspiriert durch den aktuellen Fall eines öffentl. Mann mit Frau u. Geliebter]


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