Mittwoch, 29. Juni 2011

"Willkommen an Bord von Flug OK 568 von Oberursel nach Unterursel..

..wir begrüßen Sie recht herzlich in unserer Maschine.
Mein Name ist Flugkapitän Mümmelmann, mein Co-Pilot und ich wünschen Ihnen einen entspannten Flug.
Die Sicht ist klar, wir haben angenehme 28°C am Ankunftsort und Turbulenzen haben sich nicht angekündigt..."

So oder so ähnlich klingt es immer, wenn man abhebt.
Leider Gottes passiert das in meinem Leben recht selten. Ja, jetzt wäre der Punkt für Mitleid.
Ich fliege gern, ziemlich angstfrei, lediglich der Start macht mich nervös..

Aber der normale Mensch weiß sich zu helfen und erdenkt "PilotsEYE.tv".
Stellt euch mehrere HD-Kameras im Cockpit vor, die alles im Cockpit und aus den Fenstern des Cockpits filmen - von den ersten Checks, über den Start, natürlich den Flug und die letztendliche Landung.
Man hört die Kommunikation im Cockpit und mit dem Tower, der Captain erklärt mitunter auch einiges..

Das faszinierende an diesem Projekt sind die großartigen und z.T. entspannt mit Musik unterlegten Flüge, die rund um die Welt führen, z.B. von Frankfurt nach LA, Wien -> Tokyo oder auch Düsseldorf -> Malediven.
Ich finde das Thema an sich sehr interessant und demzufolge bin ich froh, dass wir über die Blu-rays stolperten.
Wir haben mittlerweile die ein oder andere und schauen es immer wieder gern - nicht wöchentlich, das muss ich dazusagen. ;)

Trailer gefällig?
Hier isser..




P.S.: Wie immer, stehe ich in keiner Verbindung mit dem Unternehmen, erhalte keine Vorteile, sondern teile nur meine Meinung mit euch. Unentgeltlich. Frei.

Die Nase dieses Mannes ist sein Augapfel..

..gerade kam die "schlechtere Hälfte" herein und berichtete von einem Radio-Interview, das er im Auto hörte -
Frank Schnitzler, der Begründer der "Schnitzler"-Parfümerie in Düsseldorf und versierter Duftkenner, sprach heute bei SWR1 über sein Thema - Parfum.

Die Schnitzler-Parfümerien, die mittlerweile an Douglas verkauft wurden, führen neben allseits bekannten Namen auch sehr exclusive, der breiten Masse nahezu unbekannte Düfte. Hier eine Auflistung der diversen Marken.
(Leider kein Online-Shop und die Seite ist ein wenig "uninspiriert", finde ich)


Ich höre es gerade als Podcast und finde es sehr interessant - von Chanel, Patrick Süskind, privaten Erinnerungen bis hin zu 4711 erfährt der Hörer eine Menge interessanter Details, die Herr Schnitzler während des ca. 29minütigen Interviews preisgibt.
Man merkt ihm ein wenig den Düsseldorfer an (ja, wir haben alle Klischees von Düsseldorfern im Kopf *g*), aber das finde ich eher sympathisch..
Leider habe ich nie eine der Parfümerien besucht; in Düsseldorf kam ich nie dazu und/oder traute mich nie hinein und nun ist es zu spät, da ich wegzog :(

Wenn ihr Lust und Laune habt, schaut mal HIER rein, dort findet ihr das Interview / oben rechts, "Audio herunterladen" oder direkt anhören

Donnerstag, 23. Juni 2011

Hier gibt's was geschmiert / Sonnencremes im Test

..ich ging nicht wirklich unter die "Schmierer", aber da sich der Sommer mit großen Schritten nähert, präsentierte sternTV in der heutigen Sendung einen von "Stiftung Warentest" initiierten Test bezüglich Sonnenschutz/Sonnencreme.

Es ist immer wieder interessant, dass niedrigpreisige Produkte nichtsdestotrotz gut bis sehr gut abschneiden.
Auch hier waren Drogerie-Eigenmarken und Discountprodukte mitunter sehr weit vorn vertreten, ebenso letztes Jahr, da ich mich an den Test grob erinnern konnte.
[Wie die Tests exakt ablaufen, wie die Beziehungen zwischen Test-Unternehmen und Hersteller  sind, das vermag ich als Kunde nicht zu sagen.]

Für den etwaigen Sonnencreme-Kauf eventuell interessant,...ach ja, erschreckenderweise waren sehr kostspielige Produkte eher "mangelhaft" beurteilt worden; "teuer ist nicht gleich gut", so oder so ähnlich sagte es die Dame der "Stiftung Warentest" hinterher im Studio.
Sehr ernüchternd, wenn man 20, 30 oder gar 40€ für ein wenig Tube mit großem Namen ausgibt und dann ... nun, ... aber lest selbst. ;)


Hier geht's zum Artikel bei stern.de / In der rechten Spalte findet man eine verkürzte Liste der Gewinner und Verlierer

Dienstag, 21. Juni 2011

"90% der Menschen sind Idioten..

..und von den restlichen 10% sind die Hälfte Arschlöcher und die andere Hälfte "brauchbar"."

Diese Feststellung stammt nicht aus meiner Feder, nein, ich habe sie irgendwann irgendwo aufgeschnappt.
Und nach langjähriger Prüfung kann ich sagen, ja, es ist definitiv etwas Wahres innerhalb dieser Worte.
"Oh, wie arrogant! Wie kann man sich über andere Menschen stellen, wie kann man soetwas Schlechtes über andere Menschen annehmen?" - das kann man denken ... und sich im nächsten Gedankenzug über den blöden Nachbarn aufregen, der konsequent seinen stinkenden, eingetüteten Restmüll mehrere Tage im Hausflur stehenläßt. Oder über die Verkäuferin, die nie einen "Guten Tag" wünscht, nachdem man es selbst als Erster wünschte. Undsoweiterundsofort..
Und zudem wird die oben aufgestellte These jeden Tag auf's Neue bestätigt.

Ein Beispiel-
Dieses Foto findet man in der "fotocommunity", einer großen Plattform für Fotografie.

Nicht nur, dass die Knipserin scheinbar noch nie etwas vom "Recht am eigenen Bild" hörte, noch viel beschämender sind einige Kommentare der anderen User, auf deren Güte ich nicht näher eingehen möchte.
Vom Humorgehalt ganz zu schweigen und den Informationsgehalt des Bildes kann ich ebenfalls nicht erkennen.

Dass man beim Fotografieren von z.B. Bauwerken oder Landschaften auch Menschen unabsichtlich (z.B. vor dem Eiffelturm) mitablichtet, ist normal und nicht der Rede wert, solange das Hauptmotiv im Mittelpunkt des Fotos steht, z.B. das Bauwerk. Besonders unverfänglich ist es, wenn man das Foto ins private Album klebt und sich daran erfreut - gehe ich aber durch die Straßen und lichte Menschen ab, deren Abbilder ich hinterher z.B. ins Internet stelle, dann ist das mit einem Anwalt verfolgbar.
Es gibt klare gesetzliche Bestimmungen, die man u.a. hier in ausführlicher, aber verständlicher Art + Weise finden kann.

Diese Art der Belustigung, die Vorgehensweise des kopflosen "Hui, lustig,schnell ins Internet damit!" macht mich wütend, ganz gleich, ob der Abgebildete dick, dünn, klein oder groß ist.
Allzu oft erfüllt es nicht mal den geringsten Humorwert, aber das ist subjektiv, gebe ich zu. ;)
Und das Argument "Die rennt doch auch so durch die Welt, nun sieht man sie eben auch online" ist keines, da die Plattform Internet ein viel größeres Medium ist als es ihr Heimatort je sein könnte.
Von Vervielfältigung, Missbrauch des Fotos, Hohn, Spott, etc. will ich nun gar nicht anfangen..


Was auch immer ins www. hochgeladen wird, bleibt im www. .

Dienstag, 14. Juni 2011

Mein Testbericht zur Lavazza "A Modo Mio"

Ich hab's getan.
Eine "A Modo Mio" steht seit ein paar Wochen im Esszimmer und hier nun mein persönlicher Eindruck von Maschine und Getränken nach einiger Zeit des Testens.


Grund des Erwerbs:


Neugier. Irrsinn. ;)
Mich faszinierte der Gedanke des "Espresso für Wenigtrinker", die sich nur gelegentlich einen Espresso zubereiten wollen. Warum diese Kapselsysteme besonders für die genannte Benutzergruppe interessant sein kann, das steht weiter unten im Fazit.
Deswegen wollte ich die "A Modo Mio" - kein Betteln, dass er mir einen Espresso zubereiten möge. Dennoch war/ist mir bewusst, dass das Getränk, das die "A Modo Mio" produziert nicht 1 zu 1 mit einem Espresso aus einer Siebträgermaschine gleichzusetzen ist.
Ich muß dazusagen, dass mir mittlerweile (und nach einiger Zeit des Übens) auch leckere Ergebnisse aus der großen Faema in die Tasse laufen. Zum Zeitpunkt des Erwerbs der Lavazza war der "leckere Umstand" aber noch nicht so ausgeprägt..


Maschine:



Ein Plastikbomber aus dem Hause Saeco.
Sie funktioniert per Durchlauferhitzer. Die UVP liegt bei der hier vorgestellten "Extra"-Editon bei 159,50€. Die "Premium"-Edition verfügt u.a. über eine elektronische Temperaturkontrolle und kostet 199,50€. Hier ein Link zur Herstellerseite incl. einiger technischer Daten/Verweis zum Handbuch (pdf): Details


Die "A Modo Mio" ist ruck-zuck heiss.
Der Tank fasst ca. 0,9l.
Es gibt 2 Tasten, die Bezugtaste (links auf der Maschine), eine Taste zur Aktivierung der Dampfentnahme (rechts) und das Drehrad.
Neben dem Kaffeeauslauf ist eine Dampfdüse für Dampf und Heisswasser.
An der rechten Seite befindet sich das Drehrad zur Dampfentnahme für etwaige Milschaum- bzw. Cappuccino-Wünsche.
Der Bügel ist aus Metall, das merkt man beim Anfassen und Runterdrücken.
Weitere Spezifikationen könnt ihr bei Interesse unter dem obigen Link nachlesen.
Optisch ist sie im Gegensatz zu manchen Nespresso-Maschinen kein Highlight - tasseninhaltlich soll sie angeblich bessere Ergebnisse als die grosse Konkurrenz zaubern.


Handling:

Nach längerer Nichtbenutzung und leerem Tank muss man entlüften, was aber fix geht - Kännchen unter die Düse stellen, Drehrad AUF, Bezugtaste nach ROTEM Aufleuchten drücken, Wasser tritt aus, Drehrad schließen, fertig.
Die Bezugtaste leuchtet dauerhaft auf, sobald die Maschine auf Temperatur ist, d.h. dann kann bezogen werden. 
Die Kapseln versenkt man narrensicher, man kann sie nicht falsch einlegen.
Der Bügel dient zum Durchstechen der Kapseln; man legt ihn nach vorne um und die Kapsel wird "aktiviert",d.h. durchstochen.
Legt man ihn wieder zurück, fällt die benutzte Kapsel in die Auffangwanne.
(Ach ja, die Kapseln sind aus Plastik, nicht aus Alu.)

Hinten befindet sich ein An/Aus-Schalter - spart Strom, da die Maschine nicht dauerhaft auf Standby ist.
Der Tank ist entnehmbar und rastet gut ein.
Auch die Reinigung geht mir einfach von der Hand - die Tassenablage entfernen, zwei Plastikwannen (eine für die benutzten Kapseln, eine für Wasser) herausnehmen, säubern, trocknen (lassen).
Ich lasse die Maschine gern "offen" stehen, d.h. die Kapselfachöffnung offen und die erwähnten Plastikwannen draußen lassen, damit die Maschine im "Durchzug" steht. Dann trocknet's auch innen,...bilde ich mir ein.


Der Espresso:

Ich weiss, dass manche dieses "Gebräu" nicht als Espresso bezeichnen und schon gar nicht trinken würden, ich hingegen war positiv überrascht.
Der Espresso, d.h. der Geschmack hängt von der jeweiligen Sorte ab. Momentan gibt es fünf Standardsorten und drei "Le Selezioni"-Sorten.
Auch hier gibt die "A Modo Mio"-Seite bei Interesse Auskunft.
Ich habe gerade vier verschiedene Sorten ausgewogen - die Kapseln wiegen zw. 8 und 9g, demnach schätze ich, dass circa 7g in einer Kapsel sind, da sie bis zum Rand mit Kaffeemehl gefüllt. Keine Luftkammer.

Der Espresso schmeckt. Ja, das tut er wirklich.
Er ist nicht so differenziert, so nuancenreich, aber er ist lecker.
Je nach Sorte mal etwas fruchtiger, mal schokoladiger.
Eine Crema existiert ebenso, wenngleich deutlich heller und latent "schaumig", aber zumindest eine Crema, die ich bei viel zu vielen Espressi in der Gastronomie nie erlebte.
Allzu oft bekommt man in einem Café einen "kleinen, schwarzen Kaffee ohne jegl. Crema" serviert.
Die Dampfdüse ist nett,...aber nicht wirklich brauchbar.
Nun, ich hab's bis jetzt nicht geschafft einen brauchbaren, d.h. feinporigen Milchschaum zu produzieren. Vielleicht lag's an zu viel Milch, ganz sicher lag's auch am fehlenden Bums der Düse/der Dampfmenge.

Anbei ein Video / leider "hüpft" das Shotglas und ich wackel' zu sehr, dummer Vorführeffekt-

YouTube - Lavazza "A Modo Mio" / Espressobezug


Fazit:


Meiner persönlichen Meinung nach ist ein Kapselsystem durchaus interessant - ausgesprochene Wenigtrinker, bei denen selbst 250g Bohnen "verderben" ebenso wie Espresso-Neulinge könnten Freude an der Maschine haben.
Espressotrinker, die mehrere Espressi am Tag (ein Espresso mit der "A Modo Mio" kostet ca. 35 Cent) trinken, sind ggf. mit einer Siebträgermaschine besser beraten, da der Kaffeepreis bei der vorgestellten Zubereitungsform bei 49€/kg liegt, was jenseits von Gut & Böse ist.

Aber wie gesagt, die Wenigtrinker..
Über die Zukunft dieses Kapselsystems kann ich nur spekulieren, aber ich hoffe natürlich, dass es nicht wieder verschwindet.
Ach ja, die Kapseln gibt es entweder online oder z.B. bei Galeria Kaufhof, Saturn, etc. - wir waren in Freiburg und fanden eine grosse Auswahl im dortigen Saturn.

Mir persönlich schmeckt der produzierte Espresso deutlich besser als manche 1,90€-Plörre in diversen Cafés und ich bereue den Kauf nicht.
Sorry ob der direkten Worte, aber ihr wisst, was ich meine.. ;)
Die "A Modo Mio" ist keine Konkurrenz für die Siebträger, aber sie bedient eine Nische, die es in der Form natürlich auch erst seit Nespresso gibt.

Montag, 13. Juni 2011

Pack' ma anne Spüle!

..kennste nich'?
Noch nie auf'm Hulli-Gulli-Entsafter oder in der Wurstschlange gewesen?

Kommste aus München, Dresden, Kiel oder Stuttgart, dann haste vielleicht nich' so den Dreh.
Aber hömma, der Herbert Knebel ist ein lecker Schnittchen, den musste dir angucken.
Und wenner nich' schon mit Guste was hätte, dann ...

Sonntag, 12. Juni 2011

Ich find's immer doof,...

..wenn Blogger tränenreich Abschied nehmen und anmerken, dass sie nie nicht wieder bloggen werden, ... um dann nach einiger Zeit wieder aufzutauchen.
Und ebenso blöd finde ich es, wenn sich Schreiberlinge wegen "längerer" Abwesenheit nach Wiederkehr mehrfach entschuldigen.

Beides finde ich unnötig, da man, wie ich finde, ein eigenes Tagebuch im www. führt und das sollte immer freiwillig passieren und nicht, weil man etwaige Leser belustigen möchte.
Nun, aber vielleicht sieht man das mit mehreren hundert oder gar tausend Lesern anders..
Deswegen habe ich auch mein Blog ein wenig umgebaut - einige Posts sind verschwunden, andere kamen hinzu.
Warum?
Mir war danach, manche Einträge mochte ich nicht mehr oder sie erschienen mir unpassend - allen SEO-Mythen zum Trotz, ich habe sie gelöscht. ;)

Es gibt zudem Dinge im Leben, die einem Menschen widerfahren, die dich aus der Bahn schleudern, die erschüttern und die jeglichen Antrieb rauben.
Deswegen bloggt man z.B. nicht mehr. Und dann liegen auch einige Monate zwischen zwei Einträgen.

Aber dann geht es wieder aufwärts.. :)

Samstag, 11. Juni 2011

"Sollen wir's nach Hause bringen?"

Er wird immer gefragt, sagt er.
Ich stehe aus der Dusche kommend im Bademantel in der Tür, denke nach und sage, "Hmmmm...".
Die Damen in der Apotheke bieten die Option des Lieferservice für benötigte Medikamente (immer) von sich aus an, merkt er weiter an.
Ich werde nie gefragt, denke und sage ich, nachdem ich darüber sinniert habe.

Auch seine Zahnärztin, die auch meine ist, was sie aber nicht weiß.
Sie redet mit ihm, erklärt ihm, was sie gerade macht und manchmal stehen die beiden noch 5 Minuten nach der Behandlung am Tresen und plaudern, sagt er.
Ich mußte sie bis jetzt immer fragen, was sie vorhat und dann auch in Angriff nimmt, während sie in meinem Mundraum arbeitet und von Plauderei nach dem Blutbad kann ich auch nicht berichten.
Er ist dann ein wenig entrüstet und denkt sicher insgeheim, ich spinne oder bilde mir ihr Schweigen an.

Dabei bin ich gar nicht solch ein unkommunikativer Klotz, dachte ich.
Und wir spielen hier auch nicht "Der Schöne und das Biest".
Aber seltsam ist es schon... 

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