Donnerstag, 26. Juli 2012

In the heat of the night

Es ist kurz nach 1 Uhr in der Nacht. Es ist warm und ich kann nicht schlafen.
Die Außentemperatur beträgt laut Wetter-Widget auf dem Netbook noch 19°C. Das ist jedoch nicht das Problem - das Problem ist die Innentemperatur.
Die Sonne schien heute mit so einer Kraft, dass sich das Haus so richtig aufheizen und Wärme speichern konnte, besonders hier, direkt unterm Dach.
Aber gehe ich recht in der Annahme, dass es euch gerade genauso geht? ;)
Hey, auf Pro7 läuft "How I met your mother", da kann man die Wärme ertragen.

Das Schöne an diese Nächten ist die Tatsache, dass die Menschen anders ticken - erst mit einsetzender Abkühlung wird die Nachbarschaft wieder lebendig. Fast schon südeuropäische Zustände.
Vor einer Stunde konnte ich Geschirr klappern hören; scheinbar wurde spät gegessen. Und von irgendwo her schallte Musik - Best of the 90s!

Erwähnte ich, dass ich Temperaturen ab ca. 25, 26 oder 27°C eher anstrengend als angenehm empfinde?
Manche werden ab 30°C erst so richtig munter; wie ein Motor, der erst ab diesem Wert richtig schnurrt. Einer Freundin geht's so. Ich konnte das nie nachfühlen. :/

Ein Goodie des Summers sind offene Fenster. Auch in der Nacht.
Ich erinnere mich, dass ich einst in meiner ersten Wohnung einem Paar bei der körperlichen Vereinigung der Leiber beiwohnen durfte, obwohl ich meinen Ohren zufolge etliche Meter entfernt war.
Es war amüsant - sie klang so, als würde man Micky Maus rhythmisch auf den Schwanz treten. (Da Mäuse Schwänze haben, nehme ich an, dass Mr. Micky auch einen hat..)
Betrüblicherweise für alle aktiven und passiven Teilneher war das Hörspiel rasch vorüber.


Das waren meine Gedanken zur Nacht. Quasi aus dem Handgelenk.
Sleep tight, world!



Mittwoch, 18. Juli 2012

Der Kalkman hilft endlich wieder!

Wie habe ich mich gefreut, als ich eben auf SPON las, dass ab Herbst neue Folgen von "Kalkofes Mattscheibe" auf TELE 5 ausgestrahlt werden.
Hier die offizielle Meldung des Senders.

Der Peiner Jung endlich wieder im Fernsehen und über das Fernsehen und dessen Furunkel erzählend, wie wunderbar!

Danke, Kalkman! ;)

[Kalkofe anno 2006 im Capitol/Hannover]


Samstag, 14. Juli 2012

Ich versteh' ihn einfach nicht..

Ich (Wohnzimmer / am PC): "Wie heißt der Typ, an den du das Paket schickst?"
Er (Büro / 8m weiter), durch die offene Tür: "Elmeier."
Ich: "Wie?"
Er: "Elmeier."
Ich: "Wie schreibt man das?"
Er: "A-E-L-M-E-I-E-R."
Ich *verwundert*: "Aha. Also, A, E, L, ... "
Er: "Ja, A, E, L."
Ich: "Google findet nix."
      
-Kurze Pause-

Ich: "A, E, L?"
Er: "Ja."
Ich: "Hmm..."

Ich stehe auf, gehe zur Tür, an der das bereits adressierte und frankierte Paket steht und lese den Adressaufkleber.

Ich: "Ach, HELMEIER."
Er: "Ja, sag' ich doch.."
Ich: "Klingt aber durch zwei Räume wie ein A, das H. Ist ja auch ein Laut."
Er: "Ist aber ein bekannter Name*!"

* in Männersprache: DAS WEIß MAN DOCH!


(Name von der Autorin geändert.)



Dienstag, 3. Juli 2012

7g / 25sec / 25ml [EspressoPost]

..das sind [vereinfacht] die drei wichtigsten Stützen für einen gelungenen Espresso, wenn man von frischen Bohnen, Temperatur und Wasserdruck einmal absieht.

Aber es sind mMn nur Stützen - unter Einhaltung dieser drei Faktoren (7g [Pulver im Sieb] / 25 Sek. [Dauer des Bezugs] / 25ml [Menge in der Tasse]) hat man eine gute Chance, dass der Espresso gelingt, aber er kann auch lecker werden, wenn man weniger oder etwas mehr Menge, Zeit und/oder Milliliter hat.
Jedoch kann man diese Faktoren nicht bis Unendliche modifizieren. Sehr rasch sind Grenzen erreicht, weil z.B. die Zeit zu lang ist (Lösung von Bitterstoffen im Pulver) oder die Menge zu gering ist ("Durchrauschen" eines geschmacksarmen Espresso).
Die Zeit beeinflusst man durch die Menge und den Mahlgrad des Pulvers - zu fein -> Espresso tröpfelt nur, zu grob-> Espresso rauscht durch, ideal-> feiner Strahl, der innerhalb der genannten Zeit die genannte Menge ergibt.



Persönlich nutze ich ca. 8,5g Mehl. Meine Zeit liegt bei 22-27 Sekunden und der Espresso hat etwa 22-30ml.


Montag, 2. Juli 2012

Wenn Blogger einen PR-Assistenten bräuchten..

Lange habe ich darüber nachgedacht, ob und wie ich über das folgende Thema schreiben sollte.
Ich lese u.a. Blogs, die sich mit Körperpflege, Make up, etc. befassen. Das mag für den ein o. anderen obskur klingen, aber ich erhoffte mir unabhängige Meinungen zu Produkten, die von anderen Nutzerinnen benutzt und beschrieben werden. Erspart ggf. Fehlkäufe, fand ich.
Natürlich habe ich mir mittlerweile auch meine Meinung zu manchen Blogs bzw. zu dem Geschäft an sich gebildet, die ich gern unverblümt breittreten möchte.. :)

Grundlegend bin ich der Meinung, dass die Zeit der Unschuld vorbei. Dass einige (d.h. nicht alle) der ehemals freien und unabhängigen Schreiberinnen, die aus Spaß an der Freud' ihre Texte schrieben, längst teil der Verkaufsmaschinerie geworden sind.
Auch wenn man es nicht glauben mag, aber viele Unternehmen haben den Vorteil beim "Mädchen/Bloggerin von nebenan" längst erkannt; ist es doch authentischer, wenn eine normale Frau das Produkt XY promotet. Es ist fast schon eine Freundin, die dort schreibt - so oder so ähnlich empfinden es manche Leserinnen, so mein Eindruck.
Man glaubt ihr. Und man glaubt ihr noch viel mehr, wenn sie auch mal ein wenig kritisiert. So ein bisschen zumindest.
Aber zu viel Kritik ist auch nicht gut, da man dann ggf. nicht mehr in den Genuss von kostenlos zugesandten Artikeln kommt.

"Kostenlos zur Verfügung gestellt" ist der Satz, den es auszuschreiben gilt. Erst dann hat man es geschafft.
Was für ein Unternehmen ein Kleckerbetrag ist, ist für manche Bloggerin Weihnachten und Geburtstag auf einmal.
Denn Blogger sind verhältnismäßig günstig - zugesandte Produkte kosten so gut wie nichts, dafür ist das Ergebnis umso erfreulicher für die Unternehmen, d.h. Präsenz und potentielle Käufer.
Einzig sogenannte "Blogger-Events" kosten mehr - Stelldichein diverser Blogger mit Produktshow, Infos, Kost, Logis und goodie bag am Ende der Veranstaltung. Alles gratis, natürlich.
Allein die anschließende Berichterstattung über das vorgestellte Produkt und das Event an sich wird gern zur Kenntnis genommen.
Warum keine unbekannten Blogger, d.h. Blogs mit wenigen Lesern zu solchen Events eingeladen werden?
Die Frage kommt auch immer mal wieder auf und wenn man überlegt, dass ein Unternehmen solche Shows nicht aus purer Langeweile finanziert und abhält, kommt man auf die Lösung.


Diese kostenlosen Produkte können und werden nicht objektiv bewertet [werden], so meine Meinung.
Man ist wohlwollend und unkritischer als bei Artikeln, für die man selbst gezahlt hat. Und noch wohlwollender ist frau, wenn das Produkt einen großen Markennamen trägt. Da kann es rasch passieren, dass negative Merkmale des Produkts als "ganz okay" angesehen werden, die bei einem günstigen, selbstgekauften Produkt fast schon ein K.o.-Kriterium wären.
Es ist ein psychologischer Prozess, der da abläuft.

Sicherlich hat besagte Psychologie dafür auch einen Namen, den ich, wie sollte es anders sein, gerade nicht auf dem Schirm habe.
Zudem kommt der unterschwellige Gedanke, dass man, wie bereits angesprochen, bei zu viel schlechten Worten auf wohlgesinnte Zusendungen verzichten muss.
Es soll sogar Fälle von Bloggern geben, die einen Bewertungs-Text zugesandt bekamen, den sie bei ihrer Produktbewertung anbringen sollten. Manche sollen darauf eingegangen sein, andere nicht.

Im Grunde sind Blogger günstige Multiplikatoren. Klingt hart, aber wer sich vor den PR-Karren spannen und mit einer 50€-Creme abspeisen lässt, der könnte evtl. mehr rausholen, denn schließlich verdient das Unternehmen weitaus mehr Geld als die besagten 50€ mit den diversen Rezensionen.
Wenn man das Spiel schon mitspielt, verkauft man sich damit unter Wert.
Es ist ein gigantischer Markt und "word of mouth"-Marketing funktioniert einfach viel zu gut.
Jede Rezension, egal ob positiv oder negativ, ist Werbung und sie bleibt im Internet bestehen, denn das www. vergisst nie.
Sogar jede Nennung eines Produktnamens ist im Grunde genommen Werbung.

Aber, und hier kommt das große "aber", niemand weiß natürlich, was hinter den Kulissen gemacht wird, ob Geld fließt und wie viel, da ich der ein oder anderen Bloggerin doch Geschäftssinn zutraue.
Selbstredend kann man solche Umstände den treuen und z.T. minderjährigen Leserinnen nicht erklären.
Es würde die unabhängige Fassade rasant zum Einsturz bringen, nein, nicht rasant, zeigen doch Beispiele, dass Leserinnen von Blogs dieser Kategorie sehr loyal sind - auch der belegbare Verdacht, eine renommierte Bloggerin sei von Beginn an eine Kooperation mit einer Agentur eingegangen, um sich und ihr damaliges Forum 1) bekannt zu machen und 2) anschließend das Forum bestmöglich zu verkaufen, schockte nur manche Leser.
Auch besitzen manche Blogger inzwischen eine PR-eMail-Adresse für geschäftliche Anfragen. Alles objektiv?

Quintessenz:
Das Bloggen über Konsumgüter kostet Geld. Und da scheint es natürlich nett, wenn Unternehmen die Objekte der Begierde zur Verfügung stellen.
Aber wann geht aber die Objektivität flöten? Wann verkauft man sich unter Wert? Wann ist man nur noch Entgegennehmer und Erfüller?
Mein Fazit ist, dass ich mittlerweile manche Blogbeiträge kritisch sehe, da ich entweder dank des "Kostenlos zur Verfügung gestellt"-Hinweis weiß, woher es kommt oder mir aufgrund von anderen Eindrücken ein Bild gemacht habe.
Gern wüsste ich zudem, ob es in anderen Blogger-Metiers ähnliche Symbiosen gibt, z.B. bei Blogs über Technik oder derartige Hobbies.
Und Neid ist es nicht, was mich diese Zeilen tippen lässt. Selbiger wird jegl. Kritikern auch gern unterstellt - es ist eher ein realistischer Blick auf das Geschäft.

P.S.: Nie vergessen - egal, was ein Blogger schreibt, man hat einen eigenen Geschmack!
;)


Sonntag, 1. Juli 2012

Eigentlich ist es bescheuert,...

..dass ich mir einen Kopf darüber mache, was ich blogge.

Manchmal habe ich Phasen und denke, "Mensch, darüber könntest du schreiben.", aber dann sinniere ich, wälze das Thema hin und her, schreibe auch manchmal etwas vor und lasse es dann letztendlich bleiben.

Warum?
Hmm, entweder sind die Themen kleinerer Natur, ich vermute eher Desinteresse etwaiger Leser oder das Geschriebene ist nicht "rund", nicht strukturiert genug.

Ja, die eigenen, viel zu strengen Ansprüche.
Und vor allem; es ist das eigene Blog.
Aber es ist auch das Internet, ein Ort, der nie vergisst (gern benutzte Floskel, die aber passt) und von fremden, aber eventuell auch bekannten Menschen weltweit aufgesucht wird, was ich weder kontrollieren noch verhindern kann.


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