Mittwoch, 1. September 2010

"Zwei Expressos, aber zackig!"

..an dieser Stelle berichtete ich von unserem "Nachwuchs" und mir war gerade danach, die Holde und Zubehör ins Blitzlicht zu setzen.
Hier ist sie, eine Faema Compact A ..


Eine liebenswerte, in Braun- und Beigetönen gehaltene Zweikreismaschine (Dampf- und Wasserkreis separiert, d.h. Dampf- als auch Wasserentnahme ist zeitgleich möglich) mit einer Brühgruppe, bei der man im Grunde alles eigenhändig reparieren kann, da es nach wie vor Ersatzteile, findige Laien und Anleitungen gibt.
Wir warten jetzt nur noch auf einen Klempner, der uns den Festwasseranschluß hinbaut..
Bis jetzt hat sie nämlich bei uns noch keinen einzigen Espresso produziert.

In Bild 1-
Rechts steht die Mühle - ein riesiges Ding, eine Bezzera BB105 mit Doser, eigentlicht für die Gastronomie konzipiert und dementsprechend schwer.
Das A und O bei der Espressoproduktion sind frische und frischgemahlene Bohnen.
Vergesst abgepacktes, altes Zeug aus dem Supermarkt. Man schmeckt es wirklich!
Und vergesst ebenso vorgemahlenes Pulver - der Mahlgrad wird nicht stimmen und der Espresso rauscht in wenigen Sekunden in die Tasse.

Das kleine Edelstahl"eimerchen" mit dem schwarzen Steg in der Mitte ist ein Abschlagkasten/-behälter, in den man den nassen Espressopuck mittels roher Gewalt entsorgt. (Siebträger einfach mit Schmackes darüber "ausschlagen")
Und hier sind die Milchkännchen (incl. Thermometer für die perfekte Temperatur), deren Form ja so entscheidend ist, wie ich hier erfuhr-

(Zuckerspender ahoi! ;) )


Jedem sein Steckenpferd.. ;)

P.S.: Der "Expresso" im Titel ist natürlich falsch geschrieben.

1 Kommentar:

  1. Schon krass wieviel Detail in diesen Maschinen steckt. Da denkt man heute gar nicht so richtig dran, Knopf drücken, fertig. Aber was dahinter steckt...muss ich meinem Mann heute abend zeigen, der steht auf so wertige Sachen. :)

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