Samstag, 7. April 2012

Tigerstreifen, ein Mysterium des Espressobezugs


..es wirkt auf Außenstehende gewiss irgendwie kurios, wenn jemand voller freudiger Erregung die Crema auf dem Espresso fotografiert, um die "Tigerstreifen" festzuhalten.
Es ist ähnlich einer unverhofft vorbeirauschenden Sternschnuppe - passiert nicht immer, aber immer mal wieder. ;)

Wie es zu dieser Art Marmorierung/Musterung kommt, dazu gibt es eine Feinstaub- als auch eine Karamellisierungsthese - ich kann aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass ich keine Ahnung habe, wie sie zustande kommt, aber ich weiß, dass man aus manchen Bohnen mit Leichtigkeit und ohne jegl. Experimentieren diese Muster zaubert, aus anderen wiederum gar nicht.
Mal sind die Streifen dunkel und ausgeprägt, ein anderes Mal dezent, fast schemenhaft.
Der Tiger in der Tasse kann vorkommen, muss aber nicht.
Die größte Chance auf einen solchen hat man, wenn der Espresso in einem schmalen, nicht allzu dicken Strahl in der Tasse landet, so meine Beobachtungen.

Merke:
Auch ein Espresso ohne Muster ist lecker, wenn er richtig zubereitet wurde.
Aber mit Muster sieht er besser aus. ;)

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