Donnerstag, 10. März 2011

"Have you met Ted?"

Ja, ich traf Ted. Ebenso Marshall. Lily natürlich auch. Und selbstverständlich Robin und Barney.
Und ich muss gestehen, dass ich den fünf New Yorkern gern beim Leben, Lieben und Leiden über die Schulter schaue.

Die erste Staffel von "How I met your mother" war,..nun, es war fast dröge, manchmal unlustig und ich befürchtete einen lauen "Friends"-Aufguss: fünf hippe, extrem gutaussehende Grossstadt-Singles leben lustig als Clique. Flache Unterhaltung mit penetranter guter Laune.
Erwähnte ich, dass ich "Friends" nie mochte? Aber ich "kämpfte" mich durch die erste Staffel, weil ich,..ja, warum eigentlich? Ich wollte wissen, wie's weitergeht. Ja, ich denke das war's..

Die zweite Staffel war runder - nachdem man einen feineren Überblick erhielt, verstand man den hintergründigen Humor, die feinen Spitzen, die trockenen Anspielungen.

Die dritte Staffel ist eine Wonne und man sollte die Folgen nacheinander sehen. So mache ich es. Das garantiert einen regelrechten "Sehfluss", das Pendant zum Lesefluss. Man möchte immer noch eine Folge sehen, um zu wissen, wie es weitergeht.
Bei einer Länge von ca. 20 Minuten pro Folge (netto) ist es auch kein Problem, da somit die Spritzigkeit bestehen bleibt.

Was den Reiz ausmacht?
Ich bin kein Serien-Gucker. Eigentlich sah ich nach "Sex and the city" keine Serie mehr, auch kein "Desperate Frauen, die high geheelt durch ihre Häuser stöckeln". Und noch weniger eine Serie wie "Two and a mad Sheen". Oder "King of Garnichtwitzig". Keine Serie erregte meine Aufmerksamkeit, dass ich 1) Lust hatte einzuschalten und 2) Interesse verspürte, bei der Stange zu bleiben.
Oftmals kommt man als Quereinseher auch gar nicht in die Nummer rein, wenn man erst ab Folge 597 mitschaut.
Von "How I..." las ich ein paar Dinge - es soll "gut" sein, anders, in den USA erfolgreich. Und ich dachte mir, "Mensch, schau' mal rein.." .

"How I..." ist keck. Frech. Kopfig, aber auch direkt. Ohne dumpfdödeligen Schenkelklopfer-Humor. Mit einem Cast, das mMn wie ein Schweizer Uhrwerk läuft.
Man benötigt ggf. eine Staffel lang, um zu merken, ob es interessiert und dann schaut man entweder weiter oder man lässt es.
Ob es so gut ist, dass man die Serie mehrfach oder nie wieder sieht, ist eigentlich egal. Entscheidend ist, dass man sich beim Sehen wohlfühlt. Ob mit oder ohne Anzug. ;)

[ Quelle: http://www.wallpaperweb.org ]

Kommentare:

  1. Ich schaue schon seit der Staffel 1 sehr gern zu, allerdings im Original :)

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  2. Der "Nicht-Vater-Tag" der gestrigen Folge war super. Auch die stockbesoffene Lilly "Mach mir ja jetz - hicks - ein Baby in meinen Bauch..." . so geil, ich habe Tränen gelacht. Ich liebe diese Serie. Aber warum kann denn Ted nicht mit Robin glücklich werden, die passen doch zusammen. Hach Fragen über Fragen.... Und wieso hat Barney sonen Erfolg bei den Frauen, der ist doch son schmächtiges Handtuch.....

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  3. Ich finde auch, dass die Serie im Original wesentlich besser rüberkommt als auf Deutsch. Oft ist es alleine schon *wie* die dargestellten Personen etwas aussprechen. Das kann man - neben dem fehlenden Wortwitz - in einer Synchro leider nicht so gut rüberbringen. Ich sehe mir gerade die allerersten Folgen auf Englisch an und ich muss sagen: Es lohnt sich wirklich.

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