Dienstag, 22. Februar 2011

Das von Guttenberg'sche Quellen-Problem

Wenn man den Überblick über seine Quellen verliert, bekommt man nasse Füsse.
Dann sprudelt es überall hin und man weiss nicht mehr, wo es herkam.

So erging es auch Karl-Theodor zu Guttenberg, Ex-Doktortitel-Träger in spe, der in diesem Video sein "Huch, wie konnte mir das passieren" kurz erläutert.

Kommentare:

  1. Wir in Österreich diskutieren auch stark zu diesem Thema. Leider wird hier in zweierlei Maß gemessen, und das darf einfach nicht sein. Was Guttenberg gemacht hat, fällt nicht mehr unter "naja" oder Kavaliersdelikt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in seiner Position nur bei dem Entzug des Dr. Titels bleibt. Egal wie gut er als Verteidigungsminister arbeitet, seine Glaubwürdigkeit ist wohl dahin.

    Bei uns in Österreich dreht sich derzeit alles um die Finanzaffäre Grasser. Grasser als ehemaliger Finanzminister (!) hat wissentlich Steuern hinterzogen. Was darf sich die Bevölkerung da noch denken. *kopfschüttel*

    LG Petra

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  2. ..und dann zu sagen, man sei in 6,7 Jahren des Erarbeitens der Doktorarbeit quasi ins Schleudern gekommen und wüsste nicht mehr, wo die Infos herkommen.
    Es ist sehr, sehr heikel.
    Und mit eurem Grasser, nun, wenn man an der Quelle (schon wieder eine solche) sitzt, dann fischt man auch gern in die eigene Kasse, wie es den Eindruck macht und wenn man es zudem noch vertuschen kann, dann lädt es ein.

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  3. hm so wie du es beschreibst, hört es sich so an als wäre das wirklich alles ganz zufällig passsiert. das kann ich mittlerweile nicht mehr glauben, dazu gibt es zuviele stilbrüche, zuviele teilweise wortwörtlich übernommene stellen. da wurde eine arbeit bewusst zusammengestückelt. worte wurden bewusst durch synonyme ersetzt. besonders die geklaute einleitung finde ich fatal. wie kann man das nicht merken? ich glaube mittlerweile, dass guttenberg die arbeit nicht mal selbst geschrieben hat.

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