Samstag, 30. Oktober 2010

Wenn die schlechtere Hälfte zweimal klingelt..

..solltet ihr auch eine Fernbeziehung führen bzw. es planen, dann könnte es ungefähr so (bei euch) aussehen, wenn ER zu Besuch ist.




[Das Auto gibt es nicht mehr und das Bier, nun, es ist Altbier und gehörte quasi in dieser Stadt, in der ich lebte, zum guten Ton. Nicht, dass wir dem Trinken zugetan wären - zudem war es trotz Frühstück sicher gar nicht mehr soooo früh am Tage.]


All das ist nun auch schon gute 3 Jahre her und ich kann sagen, dass eine Fernbeziehung funktionieren kann, aber evtl. nicht auf Dauer. Nicht viele, viele Jahre oder Jahrzehnte. 

Eine Fernbeziehung hat durchaus auch gute Seiten; neben den immerwiederkehrenden Trennungen, kommt das Wiedersehen, die Vorfreude. Man kann seinen eigenen Turn/Törn weiterführen, natürlich mit dem anderen tel., chatten, etc. und hat z.B. am Wochenende einen Menschen um sich, dessen Anwesenheit man evtl anders schätzt, weil er nicht immer da ist.
Man hat auf der einen Seite keinen gemeinsamen Alltag, demnach fehlen auch die Routine und die alltägl. Rituale; das ist positiv als auch negativ zu sehen. Man lernt den anderen somit nicht mit seinem mitunter schnöden Alltagsleben kennen. Auf der anderen Seite freut man sich aufeinander und verbringt primär schöne Momente.
Es ist ein Balanceakt und hat auch sehr viel mit Vertrauen und Ehrlichkeit zutun.
Man muß den anderen wirklich wollen, dann "wuppt" es.
Bei uns hat es funktioniert und endete mit einem Zusammenziehen. 
Und auch wenn er gerade in der Küche steht, Hackfleisch in augehöhlte Paprikas verfrachtet und ich faul am PC zu sitze, muß ich sagen, dass ich ihn nicht gegen mein Single-Dasein umtauschen wollen würde. Nicht an guten Tagen. :P

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