..es wirkt auf Außenstehende gewiss irgendwie kurios, wenn jemand voller freudiger Erregung die Crema auf dem Espresso fotografiert, um die "Tigerstreifen" festzuhalten. Es ist ähnlich einer unverhofft vorbeirauschenden Sternschnuppe - passiert nicht immer, aber immer mal wieder. ;) Wie es zu dieser Art Marmorierung/Musterung kommt, dazu gibt es eine Feinstaub- als auch eine Karamellisierungsthese - ich kann aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass ich keine Ahnung habe, wie sie zustande kommt, aber ich weiß, dass man aus manchen Bohnen mit Leichtigkeit und ohne jegl. Experimentieren diese Muster zaubert, aus anderen wiederum gar nicht. Mal sind die Streifen dunkel und ausgeprägt, ein anderes Mal dezent, fast schemenhaft. Der Tiger in der Tasse kann vorkommen, muss aber nicht. Die größte Chance auf einen solchen hat man, wenn der Espresso in einem schmalen, nicht allzu dicken Strahl in der Tasse landet, so meine Beobachtungen. Merke: Auch ein Espresso ohne Muster ...
Ich hab's getan. Eine "A Modo Mio" steht seit ein paar Wochen im Esszimmer und hier nun mein persönlicher Eindruck von Maschine und Getränken nach einiger Zeit des Testens. Grund des Erwerbs: Neugier. Irrsinn. ;) Mich faszinierte der Gedanke des "Espresso für Wenigtrinker", die sich nur gelegentlich einen Espresso zubereiten wollen. Warum diese Kapselsysteme besonders für die genannte Benutzergruppe interessant sein kann, das steht weiter unten im Fazit. Deswegen wollte ich die "A Modo Mio" - kein Betteln, dass er mir einen Espresso zubereiten möge. Dennoch war/ist mir bewusst, dass das Getränk, das die "A Modo Mio" produziert nicht 1 zu 1 mit einem Espresso aus einer Siebträgermaschine gleichzusetzen ist. Ich muß dazusagen, dass mir mittlerweile (und nach einiger Zeit des Übens) auch leckere Ergebnisse aus der großen Faema in die Tasse laufen. Zum Zeitpunkt des Erwerbs der Lavazza war der "leckere Umstand" aber noch ni...
Über einen gerade gesehenen Bericht, der sich u.a. mit Petra Joy (Regisseurin) und Luna, einer Autorin für erotische Kurzgeschichten befasste, kam ich zu "Alley Cat" und dann gedanklich zu "Amica".. Es muss Ende der 90er Jahre des vergangenen Jahrtausends gewesen sein. Damals absolvierte ich einen Kurs auf dem Zweiten Bildungsweg und war morgens schon recht früh in der Stadt und um Wartezeit zu überbrücken, kaufte ich einmal im Monat (ich glaube, es war immer donnerstags) für 5DM die "Amica". Und ich liebte sie! "Amica" war eine Freundin wie sie im Buche steht - viele gute innere Werte, keinerlei "So nimmst du in 4 Tagen 10kg ab!"-Tipps, nicht erschlagend viele Modestrecken, keine Ratschläge, wie frau zu sein hat und/oder zur "perfekten" Frau mutiert. So wie die Leserin ist, ist sie wunderbar und so erinnere ich die Ausgaben aus den Anfängen der Frauenzeitschrift. Dazu kamen pointierte Reportagen, ernste Berichterstatt...
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