"Shades of Grey" - der Traum der kleinen Hausfrau
Ein Bestseller, ein riesiger Erfolg. Millionen Frauen wären ganz vernarrt in diese Zeilen, so schallt es dem unbelesenen Volk aus vielen Kanälen entgegen. Und ja, ich bin so ungerecht und erlaube mir eine Meinung über das Buch, das ich nicht las; ein Buch über Sex bzw. die härtere Spielart - BDSM-Spiele zwischen ihm, Mr. Grey (daher der Name) und ihr, einer jungen, latent unsicher und naiv wirkenden Studentin, die ihm allem Anschein nach verfiel ist und sich auf diese, nein, seine Spiele einlässt. "Ist das alles?!" , kam mir beim Lesen diverser Kritiken, Zusammenfassungen und einer Leseprobe in den Sinn, da ich mich ob des Hypes tatsächlich für eine Millisekunde mit dem Gedanken beschäftigte, ob das Buch kaufens- und lesenswert für mich wäre. Aber vielleicht ist es gerade das, was den Erfolg ausmacht - Sex, der keinem [Leser] wehtut und niemandem Angst macht, der hölzern und wenig lustmachend daherkommt. Wie ein Coitus interruptus - kaum angefangen, schon abrupt beende...